Worum es geht

GenoGenial sind eine Art "Dialog" über Theorie und Praxis rund um das Thema "Zukunft in Genossenschaft". Zum Schutz der Fragesteller veröffentlichen wir keine Namen.
Wir werden beraten von : SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) des MMWCoopo Bundesverband der Cooperations- und Genossenschaftswirtschaft, dem DEGP Deutsch-Europäischen Genossenschafts-u. Prüfungsverband und zum Thema "QuantenDenken" vom QuantenInstitut (IWMC).
Wir empfehlen gern: www.genonachrichten.de , Berichte "Rund um das Thema Genossenschaften".

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02 August, 2020

„Stillste Revolution“ pro „Kooperative Evolution“ – Geht das?

 

Die etwas andere Sicht zu „Corona“: Wer hätte gedacht, dass es einer „Pandemie“ gelingen könnte, als „Stillste Revolution“ bezeichnet zu werden. Bisher verband man mit dem Begriff „Revolution“ eher „Aufstand“, „Widerstand“ und Gewalt. Man war sich nicht sicher, ob am Ende der „Revolution“ tatsächlich das eintrat, auf das die Menschen ursprünglich gehofft hatten. Meist wurde lediglich „Machthaber“ gegen „Machthaber“ ausgetauscht. Die wahren Interessen der Menschen traten letztlich nicht wirklich in Erscheinung. Dies könnte jetzt anders sein, denn es scheint so etwas zu geben, was man als „kooperative Evolution“ bezeichnen könnte. Nicht irgendwelche „Größen“ definieren die Zukunft, sondern es sind diesmal viele Menschen, die relativ unverbunden, etwa gleiche Ziele eint: Ein Leben in Gemeinschaft, mit nachhaltiger Verantwortung für das Ganze. Jetzt kommt es darauf an, zeitnah die Bilder einer „Kooperations-Gesellschaft“ in Erscheinung zu bringen, sozusagen eine „Kooperative Evolution“ zu gestalten. Gibt es dazu Vorbilder? Nicht unbedingt. Aber der Körper jedes Menschen zeigt recht deutlich, wie „Kooperative Intelligenz“ wirkt und was sie zu leisten vermag ...

CoopGo = WirKraft in Bewegung

Frage:

Bereits während unserer Studienzeit haben wir uns entschlossen, einen Arbeitskreis „Neue Unternehmensberater“ zu bilden. Wir sind entschlossen, unseren Schwerpunkt auf „Kooperationen“ zu legen. Leider gibt es dazu erst wenig Grundlagen. Die Inhalte unserer Vorlesungen, wie auch sonstige AGs an der Uni sind dafür wenig zu nutzen. …

Deshalb haben wir ein Netzwerk gebildet und qualifizieren uns sozusagen „autodidaktisch“. In unserem letzten „Netzwerk-Meeting“ haben wir auch über die Folgen von „Corona“ diskutiert. Das Ergebnis war für uns irgendwie überraschend. Zusammengefasst könnte man sagen: „Corona war die stillste Revolution“, die es je gab. „Corona“ – so unsere Prognose – wird aber wohl auch die „nachhaltigste Evolution“ auslösen, wie man jetzt bereits zum Teil erkennt. Und das Besondere daran: „Diese Evolution ist eindeutig kooperativ“ – nicht nur, aber vor allem in der Wirtschaft.  

Deckt sich das mit euren Erkenntnissen?

Danke - euer MailCoaching mit dem Tenor „Re-Start oder Neu-Start“. Es hat unsere Diskussionen sehr „befruchtet“ …

FragestellerIn: AK Junge Unternehmensberater

Antwort:

Ja, wir können den Grundtenor eurer Erfahrungen durchaus nachvollziehen. Auch die „Coop-Impulse-Test“ zeigen deutliche Schwingungserhöhungen, beginnend etwa nach 5 Wochen sei man über „Corona“ berichtete. …

Wir wollen hier auch nicht weiter auf die diversen (und kontroversen) Informationen aus den verschiedensten Medien eingehen, weil es jetzt eher darum geht, mit diesen Entwicklungen intelligent umzugehen, sozusagen, eine „neue Zukunft“ (kooperativ) zu gestalten. …

Damit meinen wir vor allem, dass Kooperation jetzt offen als „Vergleichsmaßstab“ zur Konkurrenz-Gesellschaft diskutiert wird. …

Viele Menschen ahnen, dass dieser „Corona-Stopp“ eine notwendige Pause war, um kritisch auf die bisherigen Entwicklungen zu schauen. Besonders Jugendliche können sich „weiter so“ im Konkurrenz-System einfach nicht mehr vorstellen. Das wirkt „ansteckend“ auf viele Diskussionen, die in der Verwandtschaft und den Freundeskreises der Jungen Generation geführt wurden. …

Themen, die den Sinn des Lebens und den Zweck von Wirtschaft berühren, werden zunehmend mit „Ganzheitlichkeit“, „Nachhaltigkeit“, „Gesundheit“, etc. verbunden. …

Während man noch vor wenigen Wochen eher nach einem - unbedingten – „weiter so“ strebte, wird inzwischen deutlich angeschaut:

·       Wie genau diese „Fortsetzung“ (nicht nur im Wirtschaftsbereich) aussehen soll bzw. kann. ….

Dabei scheint es auch keine Rolle zu spielen, ob oder wie die politischen Institutionen (Parteien, Regierung) reagieren, man beginnt einfach eigenständig neue Ideen zu entwickeln und für Startup-Projekte „Mitmacher“ zu suchen, die man meist auch findet. …

Dies wäre eigentlich eine Chance, den seit langem relativ „evolutionsgebremsten“ Genossenschaftssektor mit mehr „kooperativer Intelligenz“ auszurüsten und „fit für die Zukunft“ zu machen. …

Doch in den (genossenschafts-) verbandlichen Organisationen scheint man nicht begriffen zu haben, was wirklich geschieht, welche Chance sich – in wirklich kooperativer Hinsicht – gerade jetzt eröffnet. Dort tritt man jedoch eher auf der Stelle und bemüht sich darum, den staatlichen „Konkurrenz-Ideen“ (auf Genossenschaften projiziert) gerecht zu werden. Vor allem der genossenschaftliche Bankensektor stellt sich als „Wandel-Bremse“ dar. Eigentlich höchste Zeit, für diesen Sektor ein separates „Banken-Genossenschafts-Gesetz“ zu schaffen. Danach könnten sich viel eher wirkliche kooperative Innovationen ins Genossenschaftsgesetz integrieren lassen. …

Aber auch Tendenzen in Genossenschaftssektor, die „Masse mit Klasse“ verwechseln, sind eher skeptisch anzusehen. Es mag möglich sein, „Familien-Themen“ (Erbecht, Steuern sparen, u.ä.) mittels Genossenschafts-Strukturen zu lösen. Dies bringt aber wenig für die Entwicklung einer „Kooperations-Gesellschaft“, denn diese bedarf vor allem Lösungen, die nach außen wirken, zur Entstehung neuer nachhaltiger) Wirtschaftsstrukturen führen müssen, die dem Lebensbedarf aller Menschen dienen . …

An „Familien-Themen-Genossenschaften“ wird sehr gut deutlich, was es heißt Selbst-Verantwortung ganzheitlich zu ignorieren oder auf den eigenen Aktionskreis zu begrenzen. …

Legal mag so etwas zwar sein, aber ob es auch (kooperativ) „legitim“ ist? Diese Sichtweise entspricht ganz offensichtlich nicht den Interessen der Jungen Generation. Sie kann auch nicht - aus Sicht der „Kooperativen Intelligenz“ – als „zukunftsfähig“ bezeichnet werden. …

Als das wohl effizienteste und effektivste „Kooperations-System“ kann man unseren Körper sehen. Alle Organe und Billionen (!) Zellen sind sich zu jeder Zeit der Interessen des Ganzen bewusst und handeln – genial  - sogar ohne (offen erkennbares) „Management und Führung“.

Aus „Quantensicht“ könnte man sagen:

·       „Der Beobachter“ ist für das Ergebnis „verantwortlich“, das sich zeigt. …

„Beobachten“ Mitglieder einer Genossenschaft nur ihre individuellen „Vorteile“, werden auch nur diese bewirkt. Werden die „Vorteile“ von Vielen, vielleicht sogar des Ganzen gesehen, können auch nur diese in „Erscheinung“ treten.

Man kann also durchaus sagen:

·       „Familien-Spar-Genossenschaften“ sind wenig geeignet, um einen „kooperativen Wandel“ zu befördern.

·       Eher geschieht sogar das Gegenteil davon. …

Auch wenn es anders beabsichtigt sein sollte, wird daraus – aufgrund dieses „Beobachter-Effekts“ – niemals ein positiver „Impuls“ für einen „kooperativen Wandel“.

·       So gesehen könnte man durchaus von einer – wenn auch unbewussten – Stabilisierung der Konkurrenz-Gesellschaft sprechen. …  

Daraus abgeleitet, könnte eine Grundfrage zur Beurteilung eines  „CoopGo-Prüfungs-Level“ etwa so lauten:

·       Sind Kooperations-Einheiten (auch – aber nicht nur – Genossenschaften) geeignet, einen „Kooperativen Mehrwert“ – zunächst für die Teilnehmer – aber dann zugleich auch für die Gesellschaft zu erzeugen? 

Der „Coop-Impulse-Test“ kann dazu – zumindest ergänzend - durchaus weitere gesicherte Erkenntnis erbringen. …

Eine „Familien-Spar-Gemeinschaft“ (als Genossenschaft definiert) testet z.B. eher unterhalb der „Zone“, die „Coop-Impulse“ bewirkt, während eine Genossenschaft, die gemeinschaftlich Vorteile für sich (und zugleich das wirtschaftliche Umfeld) erzeugt, relativ hohe „Coop-Impulse“ bewirkt.

Der Grund dafür:

·       Die Motive für Gründung und Betrieb sind bei der „Familien-Spar-Genossenschaft“ eher bewahrend, abgrenzend, individualisiert definiert, ignorieren meist sogar das Ganze.

·       Die Motive der (ganzheitlichen) Wirtschafts-Genossenschaft bewirken quasi das Gegenteil. Sie sind gemeinschaftsbezogen, öffnen sich nach außen und sehen recht bewusst ihre Verantwortung für das Ganze 

Wenn ihr also überlegt, euere berufliche Zukunft (Unternehmensberatung) mit dem Anspruch auf mehr „Kooperative Intelligenz“ (Verantwortung) zu verbinden, solltet ihr auch eine klare Vorstellung darüber entwickeln, auf welche „Außen-Wirkung“ sich euer (Beratungs-)Handeln beziehen sollte.

Unternehmensberater, Steuerberater, Rechtsanwälte, etc., mit der Zusatzqualifikation „Genossenschaftsberatung“, sind in der Tat jetzt wichtig, um den „Kooperativen Wandel“ zu gestalten. Aber es nützt wenig, wenn diese lediglich dazu beitragen, dass neu gegründete Genossenschaften – bewusst oder unbewusst – dem (alten) System des „Konkurrenz-Denkens“ lediglich als Alibi dienen. …

Nutzt die Chance dieser „Stillsten Revolution“, die es je gab und beginnt bewusst damit, eine faszinierende „kooperative Evolution“ einzuleiten.

·       Seid „DIE“ Neuen Unternehmensberater, die jetzt dringend für einen nachhaltigen „Kooperativen Wandel“ benötigt werden!

PS:

Euer Beitrag hat seinen besonderen „Charme“. Wenn ihr mögt, können wir den „Dialog“ gern fortsetzen …             

Ein Hinweis:

·       Formuliert jetzt „klare kooperative Absichten“ für eine „Kooperations-Gesellschaft“ und unterstützt dann mit Leidenschaft dessen zeitnahe Umsetzung!

   

Wir alle haben JETZT die Wahl !

 „Konkurrierenden Chaos“  oder „Cooperative Intelligenz“

 

„CoopGo-Dialoge“

(MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.)

Hinweis: Wir behalten uns vor, Fragen – zwecks besserer Lesbarkeit – redaktionell anzupassen.

info@menschen-machen-wirtschaft.de

In Fragen der Quantenphysik kooperieren wir mit dem IWMC QuantenInstitut (Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation info@quanteninstitut.de